Dr. Roland Mönig ist neuer Direktor des Von der Heydt-Museums

Roland Mönig leitet fortan das Von der Heydt Museum. Links: Wuppertals Kulturdezernent Matthias Nocke. Foto: Gerd Neumann/Medienzentrum Wuppertal

Wuppertal. Dr. Roland Mönig ist seit dem 1. April neuer Direktor des Von der Heydt-Museums Wuppertal. Er tritt die Nachfolge an von Dr. Gerhard Finckh, der aus Altersgründen im Mai 2019 das Haus verlassen hatte. In der Übergangsphase leitete Dr. Antje Birthälmer als kommissarische Direktorin das Museum. Sie verantwortete u.a. die beiden großartigen Ausstellungen (zu Else Lasker-Schüler und Oskar Schlemmer).

Er freue sich auf die Aufgabe, sagte der neue Chef des Wuppertaler Hauses, Roland Mönig, auch wenn diese für ihn in schweren Zeiten beginne. „Das Von der Heydt-Museum verfügt über eine der schönsten Sammlungen in Nordrhein-Westfalen, wenn nicht in Deutschland“. Er werde nun mit seinem Team die geplante Digitalisierung vorantreiben und die Sammlung verstärkt digital erlebbar machen. Mönig: „Und wir treffen alle Vorbereitungen, damit das Museum hoffentlich bald wieder glanzvoll eröffnet werden kann.“ Roland Mönig ist laut einer Pressemitteilung „nicht nur Direktor des Von der Heydt-Museums, sondern gleichzeitig Geschäftsführer der Von der Heydt-Museum gGmbH und des Kunst- und Museumsvereins.“

Für den 1965 in Bochum geborenen Roland Mönig bedeutet Wuppertal, der Kunstgeschichte, Alt- und Neugermanistik studierte 1994 zum Thema „Franz Marc und Georg Trakl – Ein Beitrag zum Vergleich zwischen Malerei und Literatur des Expressionismus“ promovierte, gewissermaßen eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte, an der er bereits von 1995 bis 1997 als freier Mitarbeiter tätig war. Danach agierte er als wissenschaftlicher Volontär, dann Kustos und stellvertretender Leiter. Später wechselte Mönig nach Klewe, wo er als kommissarischer Leiter des Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung fungierte. Seit 2013 war er Direktor des Saarlandmuseums und des Museums für Vor- und Frühgeschichte, Saarbrücken, sowie Vorstand der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz. pk

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