Update 7 | Weltkriegsbombe in Porz-Zündorf erfolgreich entschärft

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Update 7 – Abschlussmeldung zur Weltkriegsbombe in Porz-Zündorf

Entwarnung: Weltkriegsbombe in Porz-Zündorf erfolgreich entschärft

Die amerikanische Fünf-Zentner-Bombe, die bei Sondierungsarbeiten am Mittag am Christrosenweg in Porz-Zündorf gefunden worden war, konnte am Abend erfolgreich entschärft werden. Um 21.22 Uhr gaben die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf Entwarnung.

Um den Blindgänger ohne Gefahr für die Anwohnenden entschärfen zu können, hatte der KBD zuvor einen Radius von 300 Metern gezogen. Damit mussten rund 2.600 Menschen den Gefahrenbereich verlassen. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten rund 85 Mitarbeitende des Ordnungsamtes der Stadt Köln sowie 45 Mitarbeitende von Feuerwehr und Hilfsorganisationen. Sie brachten 36 kranke und gehbehinderte Menschen mit Hilfe von Krankentransporten aus dem Gefahrenbereich. 110 Anwohnende wurden in der Anlaufstelle in der Aula des Schulzentrums Heerstraße betreut.

Ein Dank der Mitarbeitenden des Ordnungsdienstes geht an die Anwohnenden, die mit viel Verständnis auf die Evakuierung reagierten und ihre Häuser und Wohnungen unverzüglich verließen.

-dom-

Update 6 zur Weltkriegsbombe in Porz-Zündorf

Entschärfung der Weltkriegsbombe in Porz-Zündorf kann beginnen

Die Freigabe zur Entschärfung der amerikanischen Fünf-Zentner-Bombe in Zündorf wurde um 20.28 Uhr erteilt.

-dom-

Update 5 zur Weltkriegsbombe in Porz-Zündorf

Zweiter Klingeldurchgang hat begonnen

Endspurt in Zündorf für die Entschärfung der amerikanischen Fünf-Zentner-Bombe. Während der Ordnungsdienst des Ordnungsamtes mit dem zweiten Klingeldurchgang begonnen hat, bringen die Mitarbeitenden der Hilfsdienste die letzten Gehbehinderten und Kranken aus dem Gefahrenbereich. Die Straßen für den Individualverkehr sind gesperrt, die Haltestelle Rosenhügel der KVB wird nicht mehr angefahren.

Sobald die letzten der rund 2.600 Anwohnenden das Evakuierungsgebiet verlassen haben und der Luftraum gesperrt ist, können die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes mit der Entschärfung des Blindgängers beginnen.

-dom-

Update 4 zur Weltkriegsbombe in Porz-Zündorf

Zweiter Klingeldurchgang startet nach Durchführung der zahlreichen Krankentransporte

Die Vorbereitungen für die Entschärfung der amerikanischen Fünf-Zentner-Bombe in Zündorf schreiten voran. Der erste Klingendurchgang der Mitarbeitenden des Ordnungsdienstes ist abgeschlossen. Der zweite Klingelrundgang kann jedoch erst gestartet werden, wenn die angemeldeten Krankentransporte durchgeführt wurden.

Für die Evakuierung von älteren und kranken Personen wurden rund 40 Krankentransporte angefordert, die von verschiedenen Hilfsorganisationen durchgeführt werden. Erst wenn sie abgeschlossen sind und alle Anwohner*innen den Gefahrenbereich verlassen haben, können die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf mit der Entschärfung des Blindgängers beginnen.

Für alle, die während der Evakuierung nicht bei Freunden oder Familie unterkommen können, steht eine Anlaufstelle in der Aula des Schulzentrums Heerstraße 7 zur Verfügung. Der Zugang ist komplett barrierefrei. Der Ordnungsdienst macht darauf aufmerksam, dass Hunde leider nicht mit in die Anlaufstelle gebracht werden können.

-dom-

Update 3 zur Weltkriegsbombe in Porz-Zündorf

Ordnungsdienst startet ersten Klingeldurchgang

Mit rund 85 Mitarbeitenden hat das Ordnungsamt der Stadt Köln mit den Evakuierungen rund um den Blindgänger in Zündorf begonnen. Er war am Mittag bei Sondierungsarbeiten gefunden worden. Damit bei der Entschärfung niemand gefährdet wird, müssen rund 2.600 Anwohnende ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Sie werden gebeten, den Aufforderungen des Ordnungsdienstes nachzukommen. Ein Verbleib in den betroffenen Wohnungen ist leider nicht möglich.

Mit Beginn des ersten Klingeldurchgangs werden auch die Straßen rund um den Gefahrenbereich gesperrt. Betroffen sind ganz oder in Teilen die Straßen:

–          In der Adelenhütte

–          Irisweg

–          Rosenhügel

–          Fliederweg

–          Gartenweg

Die Linie 7 der KVB wird bis kurz vor der Entschärfung weiter nach Plan fahren, an der Haltestelle Rosenhügel aber keinen Fahrgastwechsel mehr durchführen. Unmittelbar vor der Entschärfung werden die Bahnen zwischen Porz-Markt und Zündorf getrennt.

Die Entschärfung soll auf jeden Fall im Laufe des Abends erfolgen, eine genauere Zeitangabe kann derzeit leider noch nicht gemacht werden.

-wot-

Update 2 zur Weltkriegsbombe in Porz-Zündorf

Anlaufstelle in der Aula des Schulzentrums Heerstraße

Nach dem Fund einer amerikanischen Fünf-Zentner-Bombe am Christrosenweg laufen die Vorbereitungen für die Entschärfung in Porz-Zündorf an. Rund 2.600 Menschen müssen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Wer nicht bei Verwandten oder Freunden unterkommen kann, findet in der Aula des Schulzentrums an der Heerstraße 7 eine Anlaufstelle. Für Anwohnende, die krank oder gehbehindert sind und ihre Wohnungen nicht selbständig verlassen können, werden Krankentransporte bereitgestellt.

Welche Straßen im Laufe des Nachmittags gesperrt werden müssen, wird derzeit festgelegt und zeitnah bekanntgegeben.

Schon jetzt werden Autofahrende gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren.

-wot-

Update 1 zur Weltkriegsbombe

Anbei finden Sie den Link zur Karte mit dem Evakuierungsradius:

Der endgültige Gefahrenbereich wurde vom KBD mit einem Radius von 300 Metern festgelegt. Rund 2.600 Personen werden von Evakuierungen betroffen sein. Wann der Blindgänger entschärft wird, steht noch nicht fest.

-wot-

Bei Sondierungsarbeiten wurde am heutigen Dienstagmittag, 14. Mai 2024, am Christrosenweg in Porz-Zündorf ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe mit einem Heckaufschlagzünder.

Die Fliegerbombe muss noch heute entschärft werden. Dafür muss der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind vor Ort.

Das Ordnungsamt entscheidet über alle weiteren Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung. Der endgültige Gefahrenbereich wurde vom KBD mit einem Radius von 300 Metern festgelegt. Rund 2.600 Personen werden von Evakuierungen betroffen sein. Wann der Blindgänger entschärft wird, steht noch nicht fest.

Wo eine Anlaufstelle für Evakuierte eingerichtet, wird schnellstmöglich mitgeteilt. Auch eine Karte mit dem endgültigen Evakuierungsbereich folgt.

Wegen Straßensperren und damit verbundenen Verkehrsbehinderungen wird gebeten, sich auf der Internetseite der Stadt Köln, bei Radio Köln, WDR und anderen Medien sowie online bei den Kölner Verkehrs-Betrieben und weiteren betroffenen Verkehrsunternehmen zu informieren.