Zentrenmanagement Bad Godesberg | Ein Ort der Begegnung

Symbolische Schlüsselübergabe zur Eröffnung des Büros des Zentrenmanagements Bad Godesberg. Foto: Sascha Engst | Bundesstadt Bonn
Katja Dörner
OB Katja Dörner, Foto: Schafgans/Bundesstadt Bonn

Logo Stadt Bonn GoldMenschen aus Bad Godesberg, Vereine, Initiativen und Interessierte waren zur Eröffnung des Ladenlokals „Am Fronhof 10“ eingeladen. „Das Zentrenmanagement kann jetzt mit geändertem und deutlich erweiterten Aufgabenprofil durchstarten. Wir haben nun im Zentrum Bad Godesbergs einen Ort der Begegnung eingerichtet, der allen offen steht“, betonte Oberbürgermeisterin Katja Dörner. „Damit gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt bei der Umsetzung des Integrierten Stadtteilentwicklungskonzeptes für die Innenstadt von Bad Godesberg.“

Porträt von Michael WenzelBad Godesbergs Bezirksbürgermeister Michael Wenzel sagte: „Nach einem umfangreichem Leitbildprozess und der Erstellung des Integrierten Stadtteilentwicklungskonzepts (ISEK) ist die Einrichtung eines Ortes der Begegnung mit dem Labor für Transformation eine wichtige Weichenstellung für die Umgestaltung der Bad Godesberger Innenstadt. Hier kann gelingen, was sonst oft beklagt wird: Eine funktionierende Kommunikation zwischen allen Akteur*innen, die die City fit machen wollen für die Zukunft. Das Zentrenmanagement steht dafür im Ort der Begegnung als Ansprechpartner für alle Bad Godesberger*innen zur Verfügung. Das ist ein wichtiges Signal, um möglichst viele Menschen aktiv für die bevorstehenden Veränderungen mitzunehmen.”

Bei Musik und einem kleinen Rahmenprogramm zum Mitmachen gab es bei der Eröffnung die Möglichkeit, sich auszutauschen und das Projekt kennenzulernen. Sophie Büchner und Frank Schmitz vom Zentrenmanagement stellten ihr Arbeitsprogramm vor und erklärten, was am „Ort der Begegnung“ möglich gemacht werden soll und was man sich unter dem Begriff „Labor für Transformation“ vorstellen kann.

Die beiden waren schon in den letzten Jahren in Bad Godesberg tätig; nun kommen diese neuen Aufgaben hinzu, die auch ein Ergebnis des Leitbildprozesses für Bad Godesberg sind. Im thematischen Mittelpunkt stehen dabei die Schaffung eines sozialen Treffpunktes, eines Möglichkeitsraumes, einer Anlaufstelle für Fragen zu den anstehenden Projekten aus dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept für die Innenstadt Bad Godesbergs sowie einer Experimentier- und Ausprobierfläche zum Thema Stadtentwicklung.

Gefördert wird das Projekt durch das Bundesprogramm „Zukunftsorientierte Innenstädte und Zentren“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Ziel des Programms ist es, Städte und Gemeinden bei der Bewältigung akuter und auch struktureller Problemlagen in den Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren zu unterstützen, indem diese als Identifikationsorte der Kommune zu multifunktionalen, resilienten und kooperativen Orten (weiter-) entwickelt werden.

Hierfür wird das Zentrenmanagement eine zentrale Rolle als Kommunikator des anstehenden Wandlungsprozesses der Bad Godesberger Innenstadt einnehmen und gleichzeitig ein offenes Ohr für die Menschen vor Ort haben und helfen, deren Anliegen und Ideen für Bad Godesberg miteinzubringen.

Parallel zur Eröffnung ging auch die Internetseite des Zentrenmanagements Bad Godesberg an den Start: ZM Bad Godesberg