16.11.2011

60 Jahre alt und jung geblieben: Bonns „Wiesse Müüs“

v.l. Jürgen Nimptsch, OB der Bundesstadt Bonn, Helmut Hampp, Senatspräsident der KG „Wiesse Müüs“, Wolfgang Albers, Polizeipräsident Bonn a.D.v.l. Jürgen Nimptsch, OB der Bundesstadt Bonn, Helmut Hampp, Senatspräsident der KG „Wiesse Müüs“, Wolfgang Albers, Polizeipräsident Bonn a.D.

Sie sind stolze 60 Jahre alt geworden: Die Karnevalsgesellschaft „Wiesse Müüs“. Das runde Jubiläum wurde jetzt im Gobelinsaal des Alten Rathauses gebührend und natürlich närrisch gefeiert. Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch und der Senatspräsident der KG „Wiesse Müüs“, Helmut Hampp, hatten zum Gründungsfest in den Gobelinsaal des Alten Rathauses geladen. Gesellschaftsanzug, Uniform und Narrenkappe waren selbstverständlich Pflicht.

 

An die 15 Kradfahrer Kradfahrer des Polizeipräsidiums erinnert sich Dieter Wittmann, Präsident des Regionalverbandes Rhein-Sieg-Eifel im Bund Deutscher Karneval (BDK). noch gut: In seiner Kindheit fuhren sie oft an seinem Heimatort Oberkassel vorbei, wenn sie Staatsgäste zum Petersberg eskortierten.   Die närrischen „Weißen Mäuse“ sind einst hervorgegangen aus den Eskortenfahrern der Motorradstaffel in jenen seligen Zeiten, als Bonn noch Bundeshauptstadt war. Sie feierten 1950 ihren Kameradschaftsabend erstmalig in Form eines Maskenballs. Was damals noch mit Skepsis gesehen wurde, entwickelte sich zu einem großen Erfolg und hat sich über die erste öffentliche Sitzung 1951 mit Elferrat und Büttenreden, als die KG „Wiesse Müüs“ aus der Taufe gehoben wurde, zu einem der größten und weithin bekanntesten Karnevalsvereine der Bundesstadt gemausert. Längst gehören nicht mehr nur Polizeibeamte zu den quicklebendigen Weißen Mäusen, die aus der fünften Jahreszeit am Rhein nicht mehr wegzudenken sind.

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